Therapie

 

title logo lAigt P1 Sonde Plasma one

lAight-Therapie (ab 3.03.18 im TCW) 

für Menschen mit Akne inversa

Kaltes Plasma 

die Innovation für Menschen mit chronischen Wunden

 

Das große Spektrum des Wundmanagements

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Beschreibung des Leistungsangebotes rund um die Behandlung von Menschen mit chronischen Wunden. In den einzelnen Therapiezentren werden neben der Wundbehandlung zusätzliche unterstützende, begleitende und therapeutische Maßnahmen angeboten:

Chronische Wunden entstehen vor allem bei Durchblutungsstörungen der Beine.

Betroffen sind Patienten mit

  • Diabetes mellitus
  • Arteriitiden
  • bei Venenleiden
  • aber auch bei Stenosen der Gefäße z.B. bei Nikotinabusus.

 

Die unterschiedlichen Ursachen, die Beschaffenheit der Wunden und mögliche Entzündungen erfordern auch unterschiedliche Behandlungsverfahren.

Diese werden in einer gemeinsamen Wundsprechstunde mit den Fachexperten des TCW und der Kliniken ausgewählt. In einigen Fällen kann auch eine stationäre Behandlung erforderlich sein, die in Absprache mit den Hausärzten und Patienten in den Versorgungsschwerpunkten erfolgt. 

Unsere Therapien 

 

  • Fußpflege
  • Kalt-Plasma-Behandlung
  • CO2-O2-Behandlung
  • Kompressionstherapie
  • Lichtherapie mit Bioptronlampe
  • Schmerzmanagement
  • Total-Contact-Cast (TCC)
  • Unterdrucktherapie
  • Druckentlastung bei DFS

Fußpflege

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Neben der normalen Fußpflege bieten wir in separaten Behandlungsräumen in den Wundzentren in Lahr, Achern und Kehl auch die spezielle Behandlung von Menschen, die an Diabetes mellitus bzw. unter einem diabetischen Fuß-Geschwür leiden, an.

Bitte sprechen Sie uns an.

Maßnahmen, die wir anbieten:
  • Fuß-Komplexbehandlungen
  • Abtragung der Hornhaut
  • Behandlung eingewachsener Zehennägel
  • Behandlung von Hühneraugen und Warzenbehandlung
  • Nagelkorrekturtechniken
  • u.v.m.
Behandlungsspektrum

Diese Erkrankungen und Veränderungen von Füßen werden von unseren erfahrenen Podologinnen bzw. Fußpflegekräften erfolgreich behandelt.

  • Hyperkeratosen (Hornhautschwielen)
  • Unguis incarnatus (eingewachsener Zehennagel)
  • Clavus durus (hartes Hühnerauge bei Hammerzehenbildung)
  • Nageldeformitäten
  • Onychomykose
  • u.v.m.

Kaltes Plasma mit „Plasma one“Kalt-Plasma

Seit kurzem gibt es eine neue innovative Methode in der Wundbehandlung.

Zur Behandlung von schwer heilenden, chronischen Wunden und zum Abtöten von Bakterien und Pilzen. Auch die gefährlichen antibiotikaresistenten Krankenhauskeime (Multiresistente Keime) sprechen auf eine Plasmabehandlung recht gut an.

 

 

 

Was ist kaltes Plasma?

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Plasma ist ein leuchtendes Gas. Rund 99 Prozent der sichtbaren Materie des Universums bestehen aus Plasma, unter anderem die Sonne. Durch Energiezufuhr ändern sich die Aggregatzustände: aus fest wird flüssig, aus flüssig

gasförmig. Wird einem Gas nun weitere Energie zugeführt, so wird es ionisiert und geht in den energiereichen Plasmazustand als vierten Aggregatzustand über.

 

 

Wie wirkt kaltes Plasma?

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Die elektrischen Felder (Reizstrom) stimulieren Zellteilung und Zellwachstum, fördern die Durchblutung, die Mikrozirkulation, erhöhen den Sauerstoffzufluss zur Haut, und wirkt damit regenerierend auf das Gewebe.

Die Behandlung

mit Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid

Sauerstoff-Kohlenstoffdioxid

 

Wie wirkt die 02-CO2-Therapie?

  • Durch die CO2 -Applikation direkt über die Haut wird die Mikrozirkulation in der Haut angeregt
  • Die Sauerstoffversorgung des Gewebes wird durch CO2 -Abgabe über das Hämoglobin gesteigert.
  • Zudem werden Stoffwechselprodukte abtransportiert.
  • Eine bakteriostatische Wirkung wird zusätzlich erreicht.
  • Dadurch werden Entstehung von Wundheilungsstörungen vermieden und die Behandlungsdauer verkürzt.

Ziele der Behandlung:O2-CO2-Therapie

Die Wundbehandlung mit CO²-Trockengas stellt eine wirksame, sanfte und kostengünstige Behandlungsform dar, die bei chronischen Wunden und Wundheilungsstörungen eingesetzt werden kann. Auf einer der Internationalen CO²-Konsensus-Konferenz wurden folgende Indikationen für die CO²-Behandlung festgehalten:

  • Mikroangiopathien jeder Genese
  • Arterieller Hochdruck
  • Venöse Ulzera
  • Dekubitus-Ulzera
  • Raynaud-Syndrom
  • Arterielle Verschlusskrankheit

Wie läuft die Behandlung ab?

Eine Plastikhülle wird um das zu behandelnde Körperteil gelegt und mit CO²-Gas befüllt. 70 % des Gases reagieren mit dem Blutplasma zu Kohlensäure. Die kurzfristige Sauerstoffsättigung führt zur unmittelbaren Gefäßerweiterung, zur Freisetzung von Wachstumsfaktoren und Förderung der Neugefäßbildung. Der Effekt der verstärkten Durchblutung ist sichtbar als Hautrötung (Erythem) und für den Patienten fühlbar als Wärme.

Die Hülle verbleibt für etwa 45 bis 60 Minuten auf dem zu behandelnden Körperteil.

Zusätzlich wird die Durchblutung durch 30 Minuten Sauerstoffgabe über den Nasen- Rachenraum substituiert.

 

Nach der Behandlung wird die Hülle abgenommen wobei das CO²-Gas entweicht.

Kompressionstherapie

Individuelle dynamische Entstauungs-Therapie

KompressionstherapieWassereinlagerungen (sogenannte Ödeme) in den Beinen ist ein häufiges Problem mit zunehmendem Alter. Durch sachgerechten Umgang und Abklärung mit einem erfahrenen Therapeuten kann diesem Problem positiv entgegengewirkt werden, um nachfolgende Wunden in den aller meisten Fällen zu verhindern, bzw. bestehende Wunden (durch Ödeme) rascher zum Wundverschluss zu bringen.

Insbesondere bei venösen Erkrankungen, die zu einem Ulcus cruris "offenem Bein" führen können ist die Unterstützung des venösen Rückflusses notwendig.

Dies erreichen wir durch verschiedenartige Bindensysteme. Unsere speziell entwickelte modifizierte Kompressionstherapie beeinflusst entscheidend die Wundheilung.

Lichtherapie mit Bioptronlampe

Die BIOPTRON Lichttherapie kann in der Wundheilung zur Unterstützung konventioneller medizinischer Behandlungen angewendet werden.

folgende positive Effekte werden erzielt:

  • Die Psyche der Patienten wird positiv angesprochen
  • Unterstützung der Epithelisierung, also Entstehung von neuem Gewebe
  • Beruhigung der Wundumgebung bzw. des Wundrandes

 

Möglich bei Wunden nach Trauma (Verletzungen), Verbrennungen, Wunden nach Operationen, Beingeschwüren („offene Beine“), Dekubitus (Druckgeschwüre)

Hierbei kommt die spezielle Bioptronlampe zum Einsatz.

Neben der Verbesserung der Mikrozirkulation in der Wunde wird das Immunsystem gestärkt und dadurch die Wundheilung entscheidend gefördert. Zudem können Sie als Patient dadurch eine Schmerzlinderung erfahren.

Schmerzmanagement

Viele Patienten mit chronischen Wunden leiden oft unter Schmerzen ausgelöst durch die Grunderkrankung und auch durch die Wundbehandlung.

 

Die Wundexperten des TCW Ortenau erfassen Ihre Schmerzen.

Ihnen werden dabei unter anderem folgende Fragen gestellt:

  • Wo haben Sie Schmerzen?
  • Wie empfinden Sie Ihre Schmerzen?
  • Wie stark sind die Schmerzen?
  • Wann haben Sie Schmerzen?
  • Was verstärkt/was lindert Ihre Schmerzen?
  • Inwieweit sind Sie in Ihrem Alltag durch Schmerzen beeinträchtigt?
  • Haben Sie Schmerzen in Bewegung/bei Belastung oder auch in Ruhe?

 

Eine effektive und auf Ihre individuelle individuelle Schmerzsituation angepasste Schmerzbehandlung erfolgt nach der WHO - Klassifikation. (Weltgesundheitsorganisation)

Die umfassende Schmerztherapie wird durch unsere ärztliche Wundsprechstunde und unsere anästhesiologischen Kooperationspartner gewährleistet.

Total-Contact-Cast (TCC)

Bei therapieresistenten Fußsohlenwunden bieten wir den sogenannten TCC an. Es handelt sich hierbei

TCC

um einen relativ leichten aber robusten Steifverband aus Kunststoff der eine effektive Druckentlastung im Bereich der Fußsohle gewährleistet.

Der Patient trägt den TCC rund um die Uhr, das hat den Vorteil, dass es nicht zu Druck bzw. ungewollten Belastungen des Wundbereichs kommt.

 

Ziel

Die optimale Druckentlastung, bei fast uneingeschränkter Mobilität, führt zu einem schnelleren Heilungsverlauf und somit zu einem verbesserten Allgemeinempfinden der betroffenen Personen.

 

Der TCC wird Ihnen im Wundzentrum von unseren Wundexperten/innen angelegt.TCC2

Unterdrucktherapie NPWT - Vacuumtherapie

Mittels einer Pumpe wird ein kontrollierter, örtlich begrenzter negativer Druck (NPWT = Negative Pressure Wound Therapy) in einer Wunde erzeugt und dadurch der Heilungsprozess in chronischen und postoperativen Wunden beschleunigt.

 

Ablauf der Vacuumtherapie

Dies geschieht durch

  • das Absaugen von Wundexsudat, also Wundflüssigkeit, und der damit einhergehenden Säuberung der Wunde.
  • Ein bestehendes Wundödem wird verkleinert und
  • die Durchblutung der Wunden gefördert.
  • Durch den kontinuierlichen oder intermittierenden Sog bildet sich schneller neues Gewebe.

 

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Sie werden von uns gerne bei der Antragsstellung an die Krankenkasse unterstützt.

Der Antrag enthält, dann

  • eine konkrete ärztliche Empfehlung mit
  • der klaren Indikation für Ihre Wunde und
  • der Beantragung der Kostenübernahme.

 

In Zusammenarbeit mit der Firma Hartmann AG ist die Möglichkeit des Therapiebeginns zumindest für 2 Wochen kostenfrei für Sie gewährleistet.

Druckentlastung bei DFS

Die Entlastungsmöglickkeiten z. Bsp. bei einem diabetischen Fußulcus sind vielfältig:

Zum Beispiel gibt es Möglichkeiten der Druckentlastung durch eine semiorthopädische Schuhversorgung oder diabetesadaptierte Einlagenversorgungen.

Zusätzlich bieten wir den sogenannten Total-Contact-Cast, einen Kunststoffgips, an. Dieser TCC wird direkt im TCW durch unsere erfahrenen Mitarbeiter anmodelliert.

 

 

Das im Jahr 1999 von Stefan Bahr gegründete Therapiezentrum kann bis heute auf eine beachtliche Bilanz zurückblicken. In nach amerikanischen Standard ausgestatteten Behandlungsräumen werden jährlich mehr als 2.500 Patienten behandelt.
Unserem Team von über 40 Mitarbeiter/innen ist es gelungen, die Abheilungsdauer bei chronischen Wunden im Durchschnitt auf 93 Tage zu reduzieren. Damit sind wir innerhalb Deutschlands führend.

 

TCW Bahr

Über uns

Das Therapiezentrum Chronische Wunden kümmert sich um Menschen mit schlecht heilenden Wunden. An verschiedenen Standorten in der Ortenau findet die optimierte Wundbehandlung statt.

Weitere Links

Kontakt

TCW Ortenau
Klostenstraße 17/1
77933 Lahr

  info@therapiezentrum-bahr.de

  07821 / 32 715 300

  07821 / 32 715 309

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